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Ende der Optimistenzeit/ Umstieg in den Laser 4.7

Vom 4.08. bis 8.08. fand die Deutsche Meisterschaft im Optimist in Ribnitz- Damgarten statt. Nach der verpatzten Ausscheidung zur EM und WM wollte ich bei meiner letzten Regatta noch mal richtig Gas geben und eine gute Platzierung erzielen! Am ersten Tag herrschten sehr windige Verhältnisse!
25-30 knoten Wind wirbelten den Bodden ganz schön auf! Ich konnte im ersten Lauf gleich einen ersten Platz erzielen. Im zweiten lief es dann aber leider schlechter, an der letzten Wendemarke lag ich auf Platz sechs, als ich bei der Tonnenrundung nicht aufpasste.

 

Eine unerfahrene Seglerin aus der ersten Startgruppe verlor die Kontrolle über ihr Boot und bei dem Versuch auszuweichen lief mein Boot voll! Zwischenzeitlich auf Platz 23 gelegen, kämpfte ich mich im Ziel dann noch auf den 12 Platz vor!

 

Am zweiten Tag hatte es die gleichen Bedingungen wie am ersten Tag, jedoch entschied sich die Wettfahrtleitung nicht zu segeln und somit fanden keine weiteren Wettfahrten statt!

 

Der dritte Tag war von leichtem Wind geprägt! Nachdem alle Segler ca. 3 Stunden auf dem Wasser gewartet hatten, entschied sich die Wettfahrtleitung Startverschiebung an Land zu geben. Nachdem wir auch dort eine weitere Stunde gewartet haben, kam eine leichte Brise und wir fuhren noch einmal raus! Bei schwierigen Bedingungen wurden dann noch 2 Läufe gesegelt. Im ersten war ich leider kurz unter dem Windstrich und es reichte nur zu einem 16 Platz. Den zweiten Lauf konnte ich, nach einem kleinen Kampf auf der Zielkreuz, gewinnen! Die Bilanz nach dem 3 Tag: Platz 2 und nur ein Punkt fehlten mir auf den ersten!!!! Alles war möglich!

 

Der 4. Tag ließ dann leider alle meine Hoffnungen auf den Sieg verpuffen. 3 Läufe bei denen ich schlechter als 40 segelte und einen 2ten ließen mich im Gesamtklassement auf Platz 11 zurückfallen. Viele Spitzensegler patzten ein oder zweimal, konnten aber die beiden schlechtesten Resultate streichen, ich musste jedoch einen 44 Platz mit in die Wertung nehmen, da ich dreimal schlecht gesegelt war!

 

Der fünfte Tag versprach wieder besseren Wind! 15-20 knoten. Im ersten Lauf wurde ich 22. Jetzt musste ich noch einmal gut segeln, damit zumindest noch ein Platz unter den ersten 10 drin ist! Dies gelang perfekt, 2. an der ersten Wendemarke, erster am Gate und nach einem heißen Kampf mit dem Zweitplatzierten sah ich nicht, dass der Lauf verkürzt wurde und nach der 2. Kreuz schon Ziel war. Durch dieses kleine Missgeschick musste ich den bis dahin Zweitplatzierten passieren lassen und wurde 2ter!

 

Nach 10 Wettfahrten wurde ich 9. von 219 Startern.

 

Im Großen und Ganzen konnte ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Zwei erste, zwei zweite Plätze und die Erkenntnis, dass mit nur einem Rennen unter den ersten Zehn anstatt dem über 40, ein 5ter Platz drin gewesen wären, stimmt mich nach meiner letzten Optiregatta sehr zufrieden!

 

An dieser Stelle will ich mich noch mal besonders bei meinen Sponsoren Far-East Racing Team und Ultramarin bedanken! Ebenso gilt ein sehr großer Dank an meine Eltern und meinen Trainern, George Blaschkiewitz, Fernando Alegre, Gonzalo Pollitzer, Ramon Aixemeno!

 

Nun werde ich Laser 4.7 segeln und hoffe, dass ich eine genau so schöne Zeit wie im Opti haben werde! In zwei Wochen steht gleich ein Highlight in der neuen Bootsklasse an, die Weltmeisterschaft in Trogir, Kroatien.

 

Meine Schwester Svenja und ich werden mit weiteren 400 Seglern teilnehmen. Schön wäre es unter die ersten hundert zu kommen, doch hauptsächlich geht es darum, weitere Erfahrung in dem neuen Boot zu sammeln!

 

Liebe Grüße
Svenja Stein GER 191899
Max Stein ehemals GER 12216 jetziger GER 191898!



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