HomeÜber unsProdukteRacing TeamShopKonfiguratorServiceDownload
Optimist SegelnOptimist Kinder-Segeln

IDJüM 2007

Bericht IDJüM 2007

 

Vom 30.07. bis 03.08.07 war die internationale deutsche Jüngstenmeisterschaft der Optis. Ich hatte nach den Nordamerikanischen Meisterschaften gut zehn Tage Pause, bevor es nach Ribnitz zur Meisterschaft ging. Wir reisten am Donnerstag an und haben dann Freitag und Samstag trainiert. Am Tag vor der Regatta ging es zur Entspannung in die Boddentherme. Die Meisterschaft begann am Sonntag mit einem Fototermin und einem Fackelumzug durch die Stadt.

 

Dann hieß es für alle Leistungsschlaf, denn am folgenden Tag war um 11 Uhr der erste Start. Wir hatten 5-6 Windstärken. Nach kurzer Zeit fuhren wir alle wieder in den Hafen, da Sturmböen gemeldet waren. An Land angekommen, mussten wir eine ganze Zeit auf die Entscheidung der Wettfahrtleitung warten. Dann kam endlich wieder Stimmung unter den Seglern auf, denn wir blieben an Land. So verlief der erste Wettfahrttag ergebnis- und ereignislos.

 

Der nächste Tag begann nicht anders. Wir hatten eine 5, aber keine Warnung von Böen. So konnten wir pünktlich um 11 Uhr die erste Wettfahrt starten. Mit einem guten Start und einer guten ersten Kreuz segelte ich gleich in der Spitzengruppe und wurde im Ziel Vierter. Danach brach die Wettfahrtleitung wieder ab und ließ uns im Hafen warten. Wir zogen uns aber diesmal vorzeitig zum Zeltplatz zurück. Die Entscheidung war richtig, denn wie am vorherigen Tag segelten wir nicht mehr. Den Rest des Tages verbrachen wir mit Fußballspielen und Playstation 2.

 

Wir freuten uns schon alle auf Mittwoch, denn es wurde besseres Wetter und weniger Wind angesagt. Doch leider zeigte sich die Sonne nur kurz und es regnete wieder. Der Wind war aber mit 3 bis 4 Windstärken sehr angenehm. So schafften wir zwei Wettfahrten und eine Gruppe sogar drei. Für mich lief es sehr gut. Am Ende des Tages lag ich auf Platz 3.

 

Am nächsten Morgen mussten die Gruppen Harken und Musto schon um 10 Uhr starten, um die abgebrochene Wettfahrt vom Vortag nachzuholen. Wir hatten Windstärke 3 und man konnte gut segeln. Wir schafften drei bzw. zwei Wettfahrten. In der letzten Wettfahrt lag ich an zweiter Stelle mit ca. 60 Metern Rückstand und konnte aber nach einem harten Kampf doch noch gewinnen. So rutschte ich vor auf Platz 2. Ich hatte 9 Punkte Rückstand auf den Ersten. Mein Ziel für den letzten Tag war erst einmal nach hinten abzusichern. In dieser Nacht konnte ich zum ersten Mal richtig gut schlafen.

 

Am letzten und alles entscheidenden Tag hatten wir 4, in Böen 5 Windstärken. Ich segelte nicht gegen den Ersten und konnte so nur gut  segeln und hoffen. Durch einen super Start und gute Nerven wurde ich Vierter. In der nächsten Wettfahrt hatte ich einen BFD. Ich wusste es nicht und segelte weiter. Aber ich hatte Glück, denn der Erste und der Dritte waren schlecht gesegelt. Ich freute mich riesig und ließ mein Boot wie viele andere kentern. Als ich in den Hafen kam, dann der Schock. Es ging das Gerücht um, das ich eine Protest bekomme und ich sah den BFD. Mit meinem Trainer suchte ich eine ruhige Ecke, um die nächsten 45 Minuten zu überstehen. Ich war total angespannt. Doch dann der Jubel. Kein Protest. Ich war Meister. Es war ein total schönes Gefühl bei der Siegerehrung ganz oben zu stehen. Sicher gibt es keinen schöneren Abschluss von meiner Optizeit. Ich werde jetzt noch zwei Regatten segeln und dann in den 420er umsteigen.

 

An diesem Abend haben wir noch lange gefeiert.

 

Malte Winkel - GER 11915 Roter Drache

 



News & Aktuell

Keine News in dieser Ansicht.

 Kontakt  Impressum