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08.02.07

Bericht zur WM in Montevideo

Julian, Jens, Fabian und Eike auf dem Far-East-Messestand in Düsseldorf 2007

Nachdem wir 24 stunden geflogen waren , kamen wir endlich auf dem Flughafen von Montevideo an . Wir wurden abgeholt und mussten deswegen nicht mit dem Taxi fahren. Wir zogen  uns sofort andere Sachen an und fuhren dann mit einem Taxi(es gab noch keinen Busshuttle) zum Klub, wo wie unsere Boote entgegen nahmen. Die folgenden Tage verliefen gut: Wir hatten teilweise 40 grad und bis zu 70 Meter Strom .Wir hatten alle Windstärken von 1-7.Am 30.ten sollte die Eröffnungsfeier stattfinden, die zur Freude von uns Seglern, nur 30 Minuten dauerte. Es gab jeden Tag ein Buffet im Klub, das mir sehr gut schmeckte. Am Abend kauften wir noch ein Geschenk für Eike , er hatte am nächsten Tag Geburtstag. Zum Frühstück hatte Biggi(Birgit) eine Torte für Eike besorgt. Das Practice Race verlief wie immer chaotisch, deshalb trainierten wir später noch mit den Polen. Alle bis auf Fabi feierten kein Silvester. Fabi war zur Feier in den Klub gefahren. Am nächsten Tag war der erste Start um 14 Uhr angesetzt. Wir konnten bei 2-8 Knoten die erste Wettfahrt starten. Nach einem guten Start gewann ich zu meiner Überraschung die erste Wettfahrt. In der zweiten Wettfahrt drehte der Wind gegen mich und ich erreichte mit Glück noch einen 35 Platz. Am Abend hingen noch keine Listen und wir fuhren gegen 20 Uhr zurück ins Hotel .Gegen 21.30 schliefen Eike und ich ein. Am nächsten Tag wurden wir von Thomas geweckt .Als wir mit dem Bus zum Klub fuhren merkten wir, dass es sehr windig war. Die Wettfahrtleitung entschied,  dass wir erstmal drinnen bleiben sollen. Nach einiger Zeit nahm der Wind ab und wir konnten rausfahren .Es waren immer noch ca.6 Windstärken und 20 -25 Meter Strom. Heute segelte ich einen 6.ten einen29.ten und einen 19.ten Platz damit lag ich auf dem 33. Platz Julian verteidigte seine Führung vom Vortag. Als wir im Hotel ankamen gingen wir noch in den Hotelpool baden. Gegen 22 Uhr schlief ich ein. Am nächsten Tag waren 3-4 Windstärken angesagt. Heute segelte ich einen guten fünften, einen Frühstart und einen 32 .ten Platz. Wie die Tage davor drehte der Wind sehr stark. Julian war nun leider „nur“ noch Dritter. Wenig später sagte uns Birgit, dass wir als zweites von 16 Teams fürs Team race qualifiziert haben. Am Tag des Teamrace hatten wir sehr viel Strom und wenig Wind. Wir verloren gleich im ersten Rennen gegen Japan. Nun konnten wir nur noch Dritter werden. In der Hoffnungsrunde gewannen wir alle Rennen und standen im kleinen Finale Japan gegenüber. Dieses Rennen konnten wir jedoch für uns entscheiden. Darauf hin freuen wir uns sehr und gingen  im Atlantik baden -  gewonnen hatte Singnapur vor Peru. Der folgenden tag war der Ruhetag an dem wir mit den Eltern von Julian und Fabi shoppen gegangen sind. Am nächsten Tag war Fabis Geburtstag und der vierte Wettfahrtag. Leider half Fabi das Geburtstags Glück nicht und er fuhr nur schlechte Wettfahrten. Ich segelte einen ganz schwachen 64 ten einen 15.ten und einen 3.ten platz. So mit stand ich an 34 Stelle was gut war. Wir gingen noch mal früh ins Bett und schliefen gegen 21.15 ein. Am nächsten morgen sahen wir, dass nicht ganz so viel Wind war(2-3). Dieser Tag war der beste für mich, ich segelte nur unter die ersten 20 (17, 14,6).. Am nächsten Morgen kamen wir gegen 8.30 Uhr am Klub an .Ich war in der ersten Startgruppe. In dieser Wettfahrt drehte der Wind sehr stark und ich wunderte mich sehr, dass die  Wettfahrt nicht abgebrochen wurde. Der Wind drehte auch gegen mich und ich erreichte nur einen 37. Platz Wenig später erfuhr ich, dass ich schon wieder einen OCS hatte. Die Wettfahrt der zweiten Startgruppe wurde abgebrochen, da der Wind zu viel drehte, was bei uns nicht anerkannt wurde. Als ich im Hafen war, war die zweite Startgruppe immer noch nicht gestartet. Nach einer Wartezeit von 3 Stunden kam die nächste Gruppe rein. Wenig später kam der frisch gebackene WELTMEISTER JULIAN in den Hafen, er musste tausende Hände schütteln. Nachdem wir fertig gefeiert hatten, bauten die anderen ihre Boote ab und brachten sie zurück. Die Platzierungen der Deutschen waren wie folgt: Julian 1, Eicke 52, Svenja 136, Fabian 148 und ich 32.                                                                                                 
                                                             
Am Abend wurden nach der Siegerehrung wurden T-Shirts getauscht so viel man konnte. Gegen 3 Uhr nachts gingen wir todmüde ins Bett und schliefen sofort ein. Am nächsten Morgen war Packen angesagt und wir fuhren gegen ein Uhr zum Flughafen. Um 4 Uhr saßen wir dann im Flugzeug und freuten uns schon auf unser treues Heim. In Madrid bzw. Berlin verabschiedeten wir uns und fuhren bzw. flogen nach Hause. Die WM war eine gelungene Veranstaltung und möchte mich bei meinen Betreuern Birgit und Thomas bedanken, die  uns sehrgut betreut haben. Außerdem möchte ich mich beim Landesseglerverband und beim Eckerförder -Segelclub für die Unterstützung bedanken. Ich bedanke mich außerdem bei meinen Trainern Uwe Schimanski; Peter Koloske; George Blaschkiewitz und Zizi Staniul bedanken. Ein großes Dankeschön geht auch an meine Sponsoren Far- East; Gul und Firmenich.



Von: Jens Marten






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